Ein Bericht vom Probenwochenende in Königswinter am 19. und 20. Mai 2012
Immer wenn sich die Sänger der Chorgemeinschaft „Germania“ Siegburg zum Probenwochenende im respektablen Tagungshotel „Adam-Stegerwald-Haus“ in Königswinter treffen, wirft ein Ereignis seine großen musikalischen Schatten voraus. War es im letzten Jahr das traditionelle und unvergessene Herbstkonzert mit dem „Koreanischen Frauenchor Köln“, so freut man sich (auch Präsident und Bürgermeister Franz Huhn, der seine „Troubadoure“, in besonderer Weise schätzt!)) am 5. Juni 2012 auf das ganz besondere Konzert der „Germania“ mit der „Liedertafel“ Tokio und dem „Saarknappenchor“ in der Siegburger Rhein-Sieg-Halle.
Vor Beginn der Probenarbeit lobte Vorsitzender Rainer Kliesch den jüngsten und wirklich gelungenen Wandertag der Chorgemeinschaft und gab den Sängern noch einige organisatorische Dinge zum besagten internationalen Chorkonzert mit auf den Weg. Chorkassierer Udo Breuer, Inhaber einer Praxis für Physiotherapie, stürzte sich voller Elan in ausgesuchte und konzentrierte Bewegungs- und Atemübungen, die eine sinnvolle Ergänzung zu den Stimm- und Einsingübungen von Chorleiter Stefan Wurm darstellten. In den Reihen der Sänger weilte natürlich auch Ehrenvorsitzender Hans-Josef Bargon, der maßgeblich am bewährten Konzept der Chorseminare mitgewirkt und von Anfang an dafür gesorgt hat, dass sich die Sänger noch besser untereinander verstehen und die neuen Sänger gezielt in die Chorgemeinschaft integriert werden. Die Sänger strengten also unter kompetenter Leitung des Physiotherapeuten Brustkorb, Zwerchfell und Schultern an, ehe Stefan Wurm die Chorgemeinschaft „temperierte“ und zum Singen motivierte. Die Einsingübungen, die besonderen Wert auf die eigentliche Stimmstütze und die Lockerheit des Stimmapparates legten, gipfelten im auswendig gesungenen Weinlied „Aus der Traube in die Tonne“ von Kurt Lissmann. Dabei gab er den Sängern den guten Rat, immer wieder die Lippen- und Körperspannung zu suchen, die zum bewußten Singen unerläßlich sind.


