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Küsschen auf der Chorprobe . . . .?

von Archiv

Wer von den Teilnehmern gedacht hatte, es reiche beim Singen aus, nur den richtigen Ton zu treffen, der wurde von der energischen und kompetenten Stimmbildnerin eines besseren belehrt, denn gutes Singen fängt erst „hinter" den Tönen an. Dass dabei der Kehlkopf sowie bestimmte Muskelgruppen und Resonanzräume im Kopf die Töne beeinflussen, gehört bei gestandenen Sängern zum Allgemeinwissen, und dass auch die Lunge eine wichtige Rolle spielt, war kein Neuland. Aber auch der richtige Einsatz des Zwerchfells will geübt werden, und dass selbst der Beckenboden und der Blasen-Schließmuskel eine wichtige Rolle beim Atmen und damit auch beim Singen spielen, konnte die Referentin überzeugend vermitteln. Dabei wurden all diese Techniken nicht an irgendwelchen beliebigen Tonfolgen geübt, sondern an dem Repertoire, das die Swingphonie beim Herbstkonzert am 30. Oktober in der Rhein-Sieg-Halle vorträgt. Somit bekam auch Chordirigent Stefan Wurm, der die Lieder am Klavier begleitete, wertvolle Anregungen zur Optimierung seiner Probenarbeit.

  

Die Zeit verging wie im Fluge, und die engagierte Stimmbildnerin freute sich hinterher über viel Lob; nicht nur für die kompetente Vermittlung ihres umfangreichen Wissens, sondern auch für das richtige Maß an Fordern und (humorvollem) Loslassen. So war es kein Wunder, dass einstimmig eine Fortsetzung dieses Seminars gewünscht wurde.

(Hans-J. Bargon, Pressewart der Chorgemeinschaft GERMANIA Siegburg)

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